|
|
|
|
|
Fortbildungen
mit Susanne Keßler:
Sa. 24.04.2010 von 14:00-18:00 Uhr
Das „Ich” und das „Wir” – Spiel und soziale
Entwicklung im Alter von 0-3 Jahren (s. Fortbildungsprogramm S.10)
Sa. 28.08.2010 von 14:00-18:00 Uhr
Da fällt mir etwas auf! – Entwicklung und Förderung der kindlichen
Sinneswahrnehmung (s. Fortbildungsprogramm S.10)
Individuelle Beratung zur Förderung einzelner
Tageskinder:
Hintergrund
Die kindliche Entwicklung vollzieht sich in den ersten Lebensjahren in einem
rasanten Tempo. Parallel, auf verschiedenen Ebenen bilden sich die Grundlagen
für spätere Fähigkeiten und Kompetenzen heraus – z.B.
Sinneswahrnehmung und Verarbeitung von Reizen, Grob- und Feinmotorik, soziale
und emotionale Entwicklung, Spracherwerb etc. Viele Entwicklungen sind dabei
so grundlegend, dass ihre Korrektur in späteren Jahren nur teilweise
oder in bestimmten Bereichen gar nicht mehr möglich ist. Während
Fehlentwicklungen in den ersten Jahren oft sogar mit recht einfachen Mitteln
erfolgreich korrigiert werden können.
Um späteren Einschränkungen und Behinderungen vorzubeugen ist es
deshalb besonders wichtig in den ersten Lebensjahren Fehlentwicklungen zu
entdecken und sie zu korrigieren. Allerdings ist es für Laien mitunter
schwierig, Fehlentwicklungen eindeutig zu erkennen und sie von einer „normalen“
Entwicklungsverzögerung zu unterscheiden. Viele Eltern neigen zudem dazu
Auffälligkeiten an ihren Kindern liebevoll zu übersehen.
Das Angebot
Die Kindertagespflege bietet hier eine große Chance. Tagespflegepersonen
sehen in ihrer Tätigkeit viele verschiedene Kinder im gleichen Alter
und haben so „Vergleichsgrößen“, die vielen Eltern
fehlen. Durch das Angebot der heilpädagogischen Fachberatung können
Sie zudem eine Fachkraft hinzuziehen, die den Besonderheiten eines Tageskindes
auf den Grund geht.
Frau Keßler teilt gern ihr Wissen über die kindliche Entwicklung
und gibt methodische Anregungen zu Spiel- und Fördermaterialien. Sie
spricht mit Tagespflegepersonen und den Kindeseltern über die Besonderheiten
einzelner Tageskinder und informiert ggf. über Fördermöglichkeiten
und weitere Unterstützungsangebote.
Jede Tagespflegeperson kann die Fachberatung
kostenfrei in Anspruch nehmen!
Ihnen fällt beispielweise an einem Tageskind auf,
- dass es in
seiner körperlichen Entwicklung nicht so weit ist,
wie Sie es von anderen Gleichaltrigen kennen,
- dass es Bewegungen/Bewegungsabläufe
anders organisiert als andere Kinder,
- dass es sich
in bestimmten Situationen sehr eigenartig verhält oder
- dass es in
seinem Verhalten nicht adäquat auf altersgerechte Erziehungsmethoden
reagiert
Kontakt über „Das FamS”
Dann nehmen Sie Kontakt zum „Das FamS” auf und teilen Sie einer
Mitarbeiterin Ihre Beobachtungen mit. Im Gespräch wird abgeklärt,
ob eine heilpädagogische Fachberatung angebracht ist. Wenn dies der Fall
ist, wird Ihre Anfrage zur Kostenübernahme an den Fachbereich Kinder,
Jugend und Familie weitergeleitet und anschließend Frau Keßler
über den Fall und Ihre Kontaktdaten informiert. Frau Keßler meldet
sich dann direkt bei Ihnen und bespricht alles Weitere.
Für die Fachberatung stehen zunächst ca. 2 Stunden zur Verfügung.
Die Kontingentstunden sind begrenzt.
Elterninformation
Wenn Frau Keßler in eine Tagespflegestelle kommt, um ein Kind zu beobachten,
sind im Vorfeld alle Eltern darüber zu informieren. Dazu können
Sie diese Ankündigung
herunterladen und als Aushang nutzen.
Zudem müssen die betroffenen Eltern sich damit einverstanden erklären,
dass Frau Keßler sich ihr Kind besonders ansieht. Dazu ist eine
unterschriebene Einverständniserklärung erforderlich. Einen
entsprechenden Vordruck können Sie hier
herunterladen.
Die Fachberatung
ist ein präventives Angebot des KöKi e.V. Sie findet in enger Zusammenarbeit
mit dem Zentralen Familien-Service-Büro Braunschweig („Das FamS”)
statt. Mehr über den gemeinnützigen Verein KöKi und seine Angebote
erfahren Sie unter www.koeki.de
 |
|
|
|
|
|